Linoleum

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Die wichtigsten „Zutaten“ für die Herstellung von Linoleum sind Leinöl (lat. linum oleum), Naturharze, Kork- oder Holzmehl, Farbstoffe und Jutegewebe. Diese Stoffe und andere werden in aufwendigen Arbeitsprozessen zu einer Bahn Linoleum vereint.

Linoleumböden zeichnen sich durch Langlebigkeit und hoher Strapazierfähigkeit aus. Sie sind antistatisch, absolut fugen- und ritzenfrei und daher sehr leicht zu reinigen. 
Linoleum hat eine leicht antibakterielle und fungizide Wirkung. Außerdem ist es rutschhemmend, nur schwer entflammbar und gegenüber vielen Chemikalien, Lösungsmitteln und Säuren unempfindlich. Der sich mit der Zeit entwickelnde so genannte „Reifeschleier“, farbliche Abweichungen im Boden, verschwindet wieder durch kurzzeitige Direkteinstrahlung von Sonnenlicht.
Mit Linoleum können Heizkosten gespart werden: Es wirkt wärmedämmend und ist angenehm fußwarm. Außerdem ist Linoleum umweltfreundlich, da fast vollständig biologisch abbaubar.

Entgegen weitverbreiteter Vorurteile ist Linoleum nicht der typisch langweilig-graue Bodenbelag von einst in Behörden, Krankenhäuser oder Schulen, sondern steht in vielen attraktiven Muster- und Farbvarianten zur Verfügung. 
Bitte beachten: Linoleum quillt bei Nässe auf und sollte deshalb nicht in Küche und Bad verlegt werden.