Kautschuk

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Kautschuk wurde ursprünglich aus dem Milchsaft des Kautschukbaumes gewonnen und durch Vulkanisationsverfahren zu Gummi umgewandelt. Da die Bedeutung von Gummi stetig zunahm, wurde 1936 in Deutschland ein Verfahren zur Herstellung von synthetischem Kautschuk entwickelt. Seither wird überwiegend Synthesekautschuk in der Gummiproduktion verwendet und natürlich auch – unter Beimischung von mineralischen Füllstoffen und Farbpigmenten – für Kautschukbodenbeläge. 
Diese auch Elastomerbeläge genannten Böden widerstehen großen Belastungen und mechanischen Einwirkungen, sind außerordentlich strapazierfähig, wasserfest und nur schwer entflammbar (zigarettenglutbeständig). Aufgrund dieser Eigenschaften werden sie bevorzugt im öffentlichen Raum mit hoher Publikumsfrequenz eingesetzt.

Kautschukböden sind bei kurzzeitiger Einwirkung unempfindlich gegenüber Säuren, Fette, Öl und Laugen.
Außerdem sind sie fußwarm und bieten eine gute Trittschalldämmung.

Da Kautschukböden eine sehr dichte Oberflächenstruktur haben, weisen sie den Schmutz gut ab und lassen sich mit Saugen, Fegen und Nasswischen leicht reinigen.
Ob frisch, dezent, unifarben, mit Intarsien oder gepunktet, ob als Bahn oder Fliese: Kautschukbeläge gibt es in den vielfältigsten Farb-, Design- und Oberflächenvarianten und treffen jeden Geschmack.